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<pre>Apropos verteidigen: Das klappte am vergangenen Wochenende beim Überraschungserfolg gegen Dortmund in bester Manier.  <p> Entsprechend glücklich kann sich der Verein schätzen, dass nicht auch noch der Bundesliga-Auftakt daneben ging. Obwohl die Spieler insbesondere in Leverkusen nicht mehr den frischesten Eindruck hinterließen, waren die ersten beiden Partien für äußerst solide vier Zähler gut.  <p>  Zudem fühlten sich die Borussen zuletzt in Stuttgart recht wohl. Die letzten vier Gastspiele im Schwabenland wurden gewonnen — und in jedem davon erzielte er BVB mindestens zwei Treffer. Das letzte Duell beim VfB gewann Dortmund im April 2016 mit 3:0. <p> Dass Schalke vor dem Big-Point-Match dennoch einigen Grund zum Optimismus hat, ist somit allein auf die große Schwäche der Gäste zurückzuführen, die sich beim Warten auf einen Auswärtssieg mittlerweile schon seit über viereinhalb Monaten gedulden muss. <p>  Inwieweit dies nun tatsächlich einen Nachteil darstellt, bleibt allerdings abzuwarten, nachdem Ibisevic in seinen letzten acht Spielen gegen die Wölfe torlos geblieben war.  </pre>


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<pre>Da der HSV sein Heil in der Offensive suchen wird und Hoffenheim mit 53 Treffern die zweitbeste Offensive der Bundesliga stellt, sind wohl ein paar Tore zu erwarten.  <p> Das Hinspiel gewann Leverkusen durch ein aufregendes 4:3 — dabei waren sie nach 60 Minuten 1:3 hinten. Und auch in den letzten Jahren blieb Leverkusen im Schwabenland stets unbesiegt.  <p>  Obwohl der VfB Stuttgart in dieser Spielzeit erst ein einziges Mal gewonnen hat, ist man in unserem Wettanbieter Vergleich 2022 sehr optimistisch, dass es am Samstag einen zweiten gibt. Die Quoten schaffen es kaum über die 1,80! <p> Nach 19 Spieltagen rangiert der VfB Stuttgart nur auf dem Relegationsplatz; dazu gingen die letzten vier Ligaspiele allesamt verloren. <p>  Wer abermals auf ein Spektakel mit insgesamt vier oder mehr Treffern setzt, wird mit einer Quote knapp unterhalb von 3,00 entlohnt – eine weit überdurchschnittliche Value für eine derartige Wette.  </pre> 


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<pre> Aufgrund der extremen Heimschwäche kam es schließlich keineswegs von ungefähr, dass sich Werder ausgerechnet in der Fremde mit einer starken Moral in den Vordergrund spielte: Ist auswärts immer mal ein großer Auftritt drin, geht dem Team die Siegermentalität an der Weser praktisch vollständig ab.  <p> Gegen Leverkusen konnte zwei Mal ein Rückstand egalisiert werden (2:2) und Gegen die Bayern erkämpften sich die „Wölfe“ nach einem 0:2 noch ein 2:Schmidt: „Die Mentalität stimmt. Wir brauchen jetzt aber mal einen dreckigen Sieg!“  <p>  – RB-Kapitän Willi Orban muss sich erst noch daran gewöhnen, mit seinen Bullen in der Bundesliga nicht mehr das Maß aller Dinge zu sein. <p>  Kein Wunder, dass Nagelsmann der Mission Klassenerhalt überaus positiv entgegenblickt: „Wenn wir so weiterspielen, kommen wir da raus.“ <p>  Dagegen gehört der VfB Stuttgart vor heimischer Kulisse zu den Top-Teams der Bundesliga. In der Heimtabelle liegen die Schwaben sogar auf Platz 6. Abgesehen von der Niederlage gegen Leverkusen feierte der VfB in den bisherigen sieben Heimspielen fünf Siege — davon einen mit 2:1 gegen Dortmund.  </pre>


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<pre> Der bereits gewürdigten Heimbilanz sollte es aber zu danken sein, dass das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten vor der Prüfung gegen Bayer trotz allem noch beachtlich ist: Nicht zuletzt der letzte Heimsieg gegen Dortmund hat den Stuttgartern ein Gefühl der Unantastbarkeit vermittelt.  <p> Dementsprechend weit vorne befinden sich die Weser-Kicker in der Rückrundentabelle. Mit zwei Siegen und drei Unentschieden rangiert die Elf von Florian Kohfeldt auf Platz sechs.   <p> Dabei wartet auf den deutsch-iranischen Ex-Profi, der seit Oktober 2014 als Bremer U23-Coach tätig war, jedoch ein hartes Stück Arbeit. Schließlich war das Debakel am Niederrhein bei weitem nicht der einzige Offenbarungseid, den die Werderaner in den vergangenen Wochen abgeliefert haben. <p>  „Ich bin maßlos verärgert. Ich bin richtig stinkig. Mit der Chancenverwertung sind wir absolut nicht zufrieden“, machte Eintracht-Coach Niko Kovac nach dem Remis gegen den Abstiegskandidaten aus dem Breisgau aus seiner Gefühlslage keinen Hehl.  <p> Ganz anders bei den Augsburgern, die nach fünf ungeschlagenen Partien zwar vor der Länderspielpause erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen mussten, dafür aber kaum vom Verletzungspech verfolgt werden.  </pre>


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<pre> Ein Wiedersehen mit den Bremern steht dagegen für Torhüter Koen Casteels an. Der Wolfsburger Schlussmann war in der Rückrunde der vergangenen Saison noch an der Weser engagiert und hat dort mit seinen Paraden einige Erfolge gerettet. Die undankbare Aufgabe das Werder-Tor zu hüten kommt am Samstag wahrscheinlich wieder Jaroslav Drobny zu. Der teilte sich die Aufgabe in der Schießbude der Liga (14 Gegentore in vier Spielen) mit Felix Wiedwald.  <p> für die Spieler fühlte sich dieses Remis dennoch wie eine Niederlage an. Alle ärgerten sich über die schwache erste Halbzeit. „Wir wollten gewinnen, das wäre auch möglich gewesen. Die erste Halbzeit war defensiv nicht gut“, so Werder-Coach Florian Kohfeldt nach dem Spiel.  <p>  Zuletzt gab es eine 0:2-Pleite bei Bayer Leverkusen und davor ein 1:1 bei der TSG Hoffenheim. <p>  Am allerwenigsten wohl die Statistik, der zufolge die Borussen von wettbewerbsübergreifend bislang elf Gastspielen im Kraichgau nur ein einziges für sich entscheiden (4:1 am 0April 2015) konnten. Demgegenüber stehen drei Remis und satte sieben Niederlagen.  <p> Um bis zur Saison-Halbzeit nicht weiter an Boden einzubüßen, kommt der TSG das Gastspiel bei den unlängst noch etwas stärker schwächelnden Grün-Weißen nun vielleicht aber gerade recht.  </pre>


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